"Normal" kann doch jeder.....

Durch ein Missgeschick zu neuen Ufern....  Die Klinzer machen immer etwas Gutes draus......

Die Karawane zieht in Richtung Eickendorf
Die Karawane zieht in Richtung Eickendorf

Es war bereits im Februar, da gingen die Klinzer, deren Freunde und Gäste auf Wanderschaft. Die schöne Welt des Klinzer Alpenländles  zu durchstreifen war ein Ziel des Tages. Bei winterlichem Wetter machten sich die Naturfreunde auf den Weg.

Uwe Klas erklärt die Marschrichtung und den Ablauf der G.....-Wanderung.
Uwe Klas erklärt die Marschrichtung und den Ablauf der G.....-Wanderung.

Fette Schneeflocken fielen vom grauen Himmel und ein scharfer Wind blies den Wandersleuten ins Gesicht. Dies war den Teilnehmern der traditionellen Klinzer-Grünkohlwanderung  aber egal, denn getreu dem Motto gebucht ist gebucht, machte man sich auf den Weg. Allerdings marschierte man in diesem Jahr auf den Straßen, denn der aufgetaute Boden, sowie der Regen an den vorherigen Tagen machte das laufen auf den Waldwegen schier unmöglich. Der Stimmung schadete diesem Umstand allerdings nicht. So ging es zunächst nach Eickendorf, dann rechts ab in Richtung Belsdorf. Die einstige zusammengehörige Truppe des Abmarschs war mittlerweile in ein langgezogenes Band zerfallen. Wie aufgefädelte Perlen einer Kette leuchteten die bunten Mützen, Schals und Anoraks aus der Ferne. Hinten fand man die "Gemütlichen Wanderer" und vorn die etwas Schnelleren. 

Der toll ausgewählte Rastplatz, "Bildung" inclusive......
Der toll ausgewählte Rastplatz, "Bildung" inclusive......

Mag sein, dass die in vorderster Reihe laufenden bereits das tuckern des Notstromaggregates vom Pausenstützpunkt wahrnehmen konnten und somit ungeahnte Energien, welche sie immer schneller voran trieben, bei ihnen freigesetzt wurden. Als wir das Hüttchen im Walde erreichten, war bereits ein buntes Treiben in Gange. Glühwein duft schwängerte die Luft und wer diesen nicht mochte, der trank heißen Tee. Es wurde getratscht, gelacht und die Kinder tollten umher. Der Rastplatz war sehr gut ausgewählt, denn es gab auch einige Schautafeln, ja, mitten im Wald. Auf diesen konnte man sich über die hier im Wald lebenden Tiere und der existierenden Pflanzenwelt informieren. Einige taten dies mit Begeisterung und Kinder stellten fest, welche Tiere und Pflanzen sie schon kennen, oder auch schon gesehen und beobachtet haben.

Egal wie das Wetter oder die Beschaffenheit des Weges waren, Spaß hatten alle. (auch der Fotograf im Baumwipfel)
Egal wie das Wetter oder die Beschaffenheit des Weges waren, Spaß hatten alle. (auch der Fotograf im Baumwipfel)

Die Zeit schritt fort und so mussten wir auch den weiteren Weg ins Auge fassen. Kurzer Hand entschloss sich die Truppe, eine Routenänderung vorzunehmen. Nun sollte es nicht wie geplant auf der Straße, sondern doch durch den Wald weiter gehen. Gesagt, getan und man wanderte fortan durch ein teilweise schlüpfriges Geläuf. Bald schon war die Kirchturmspitze der Klinzer Kirche zu sehen, das Ziel der Reise war erreicht. Hungrig steuerte man dem Dörfelschen Hof entgegen. Dank der im Vorfeld getätigten Vorbereitungsarbeiten einiger Frauen des Ortes, findet dort schon seit Langem der an die Wanderung anschließende Grünkohlschmaus statt. Die im Gegensatz zu draußen wohligen warmen Temperaturen im Gesellschaftsraum ließ die Brillengläser beschlagen. So tappte man zunächst mit verschleiertem Blick umher. Aber bald hatte sich der "Nebel" verzogen und man konnte auch noch andere Dorfbewohner, welche aus gesundheitlichen Gründen nicht mitwandern konnten, begrüßen.

Nicht nur die Brillengläser liefen an, auch die Linse des "Knipskis" hatte zu kämpfen...
Nicht nur die Brillengläser liefen an, auch die Linse des "Knipskis" hatte zu kämpfen...

Alle Plätze waren nun besetzt und das große Futtern konnte beginnen. Aber was war das? Eine Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer unter den Anwesenden. Der Koch hat´s verpatzt. Oh Schreck oh Graus, was wird nun aus unserem Schmaus? Es gab die Kunde, in der Runde.... kein Grünkohl in der Pfanne liegt, jeder aber reichlich Gemüse kriegt. Bei der Lieferung des Kohles an den Koch kam es zu Verwechslungen. Bestimmt vergleichbar, wie es jeder aus dem Fernsehn kennt. Aber der pfiffige "Kellenschwinger" ließ sich etwas einfallen und verwirklichte Plan "B". Gemüse-Allerlei sollte es nun sein. Und es hat allen gut geschmeckt. Satt und zufrieden legte man das Besteck bei Seite. Man bedenke, dank dieses Missgeschicks ist etwas völlig Neuartiges entstanden. Die allererste Gemüsewanderung im Alpenländle, ich wage es sogar zu behaupten, dass es die Erste seit Menschengedenken gewesen ist.    ....oder auch nicht.....

Mit einem breiten Grinsen beende ich nun diesen Bericht.

Es war wie immer toll mit Euch, danke an alle die dieses ermöglicht haben. Es ist schön ein Klinzer zu sein. Vielleicht hat ja der Ein oder Andere ein Lüstchen auch seinen Senf in Form eines Eintrages hier unten zu hinterlassen, wir würden uns sehr darüber freuen!

 

Es grüßt Euer K.A.K

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Ron Rabach (Samstag, 24 März 2018 11:33)

    Es ist schön das es sowas wie das Internet heute gibt. Somit kann ich ab und an alte Bekannte auf Bildern wieder sehen. Damals gab es diese Wanderung noch nicht oder ich war zu faul da mit zu laufen. Schön das so ein kleines Dorf sich öfter zusammen findet und zusammen hält. Schönen Gruß aus dem Jerichower Land.

  • #2

    Klinzer Alpen Kurier (Sonntag, 25 März 2018 00:59)

    Hallo Ron, vielen Dank für deinen Eintrag. Wir freuen uns riesig, dass unsere Beiträge gefallen. Vielleicht bis irgendwann einmal, dann wirst auch Du "abgelichtet".....wenn es erlaubt ist.....

Die alte Lockstedter Lady wird ersetzt.

115 Lenze zählt die Lockstedter Allerbrücke. Der Zahn der Zeit nagte mittlerweile gewaltig an ihr. Große Risse sind im Gemäuer zu erkennen. Nun sind die Stunden der "Alten" gezählt, denn sie wird einem Ersatzneubau weichen.

Blick von Lockstedt in Richtung Saalsdorf
Blick von Lockstedt in Richtung Saalsdorf

Schon seit 12.März diesen Jahres ist die Brücke an der Kreisstraße in Richtung Saalsdorf gesperrt.

Es hat auch keinen Zweck, einen Versuch zur Überquerung der Aller über diese Brücke zu starten, denn dies ist nicht mehr möglich.

Die Bauarbeiten sollen bis zum 15. Oktober 2018 andauern.

Hoffen wir, dass es bei den Bauarbeiten zu keinen Verzögerungen kommt.

Na dann klotzt ran Ihr Bauarbeiter, wir wünschen gutes Gelingen.

 

 

Quatsch, Faxen......

Auf den Spuren der geheimen Geheimnisse erwischten wir diesen Dachhasen.

Er war wohl gerade beim Hoppel-Training. Ob er bis zum Osterfest die Qualifikation noch schaffen wird und somit den Osterhasenersatz übernehmen kann,

wird sich zeigen.

Aber psssst, nicht verraten das wir ihn erwischt haben....

 

 

Klaus Hirschfeld, heute in Haldensleben wohnend, beschäftigt sich gern mit längst vergangenen Dingen.

Oft forscht er in alten Schriften und bringt diese Erkenntnisse zu Papier.

Neues vom alten....

 

So auch die Neuste Broschüre von ihm.

In dieser setzt er sich mit dem Haldenslebener Bierkellerberg auseinander.

Ich kann mich auch noch an die vielen Spaziergänge mit meiner Mutter, ihrer Freundin und deren Kinder erinnern. Im Sommer ging es zum Kaffeekränzchen ins Gasthaus zum Bierkeller. Bei Kaffee und Kuchen den "Tortentanten" beim Plausch zuhören, war wohl nicht jedermanns Sache und so machten wir uns oft aus dem Staub um im angrenzenden Stadtpark herumzutollen.

Aber auch im Winter durften wir zum Rodeln in diese Oase des Abenteuerlandes.

Später, im jugendlichen Alter, besuchten wir an sommerlichen Abenden die Freiluft Tanzveranstaltungen im Garten des Bierkellers.

Die Partys waren legendär, es war was los in Haldensleben......

Klaus Hirschfeld erzählt in seiner vierzig Seitigen Broschüre, die reich bebildert ist, noch viele andere interessante Dinge. Wer Lust darauf hat kann diese für fünf Euro im Bücherkabinett Haldensleben erwerben. Wir wünschen allen viel Freude beim Entdecken von neuen alten Geschichten.

 

 

Auf den Spuren des Wolfes.

Wir danken Frau Wieter, von der Naturparkverwaltung Drömling, für diesen tollen Bericht und die Fotos.

Auf die Spuren des Wolfes begaben sich am vergangenen Samstag knapp 50 Teilnehmer, darunter die Bewohner der Wohnheime Zienau, Mieste und Gardelegen der Lebenshilfe Altmark West GmbH des Diakoniewerks Wilhelmshof sowie einige Junior-Ranger des Naturparks Drömling gemeinsam mit ihren Betreuern Joachim Weber und Sabine Wieter von der Naturparkverwaltung.

Die Wildbiologin Antje Weber vom Wolfskompetenzzentrum Iden wanderte mit den Anwesenden zu einem Wolfsrevier im Klötzer Forst zwischen Quarnebeck und Jeggau.

Und tatsächlich fanden wir Trittsiegel und frische Kotmarkierungen von einem Wolf.

Hier erklärte sie den Teilnehmern anhand der Merkmale, woran man deutlich erkennen kann, dass Wölfe im Gebiet anwesend sind.

Der frische Kot wird nun zur genetischen Analyse an das Senkenberg Institut nach Gelmhausen bei Frankfurt/Main geschickt, um verwandtschaftliche Beziehungen zwischen den einzelnen Wolfsrudeln in Deutschland zu finden. Derzeit gibt es 13 Wolfsrudel in Sachsen-Anhalt, wovon zwei grenzübergreifend sind, erzählte Frau Weber.

Das Wolfskompetenzzentrum besteht seit einem Jahr. Aufgabe ist es, die Wolfspopulation zu dokumentieren und Lösungsansätze zwischen Landwirtschaft und Naturschutz zu finden. Außerdem führen die Mitarbeiter die Herdenschutzberatung und die Rissbegutachtung durch.

Im Anschluss an die dreistündige Wanderung stärkten sich alle mit frisch gebackenen Muffins.

Eine Überraschung gab es für Tobias Hübner aus dem Wohnheim Zienau der Lebenshilfe Altmark West GmbH. Er hatte sich an der jährlichen Umfrage vom Dachverband der Schutzgebiete, Europarc Deutschland beteiligt. Über 200 Freiwillige füllen hier aus, was ihnen bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit besonders gut gefällt, wie sie sich betreut fühlen und was sie sich für die künftige Tätigkeit wünschen. Aus dem Naturpark Drömling beteiligten sich über 30 Freiwillige. Unter allen Einsendungen werden Preise verlost. Tobias konnte sich über einen Kasten Bionade freuen.

 

 

Klinze hat kein Wappen, aber der K.A.K
Klinze hat kein Wappen, aber der K.A.K

Ansichtskarten aus den umliegenden Orten um Klinze.

 

Heute möchten wir die kleine Reihe, mit alten Postkarten aus der Umgebung um Klinze fortsetzen. Die Idee dazu hatte ein "Alter Klinzer", auch unter dem Pseudonym KlausKlinze bekannt. Er stellte uns für den Klinzer Alpen Kurier die Bilder und Hintergrundinformationen zur Verfügung. Vielen Dank dafür!

 

Ansichtskarte Klinze

Das ist unsere Heimat, da kommen wir her. Nach dem Namensforscher Förstemann bedeutet der Name Ort oder Platz an der Anhöhe. Richtig Klinze war der höchstliegende Ort im Kreis Gardelegen. Einmalig. Vom Brockenblick sendet der Klinzer -  Alpen- Kurier seine Berichte in die Welt hinaus.

Gruss aus Klinze

Oben links, eine Ansicht vom Gasthaus Andreas Beckmann.

Oben rechts, eine Ansicht vom Geschäftshaus von Otto Niehus.

Unten, kennt jeder und weiß wo es ist, die Kirche gebaut 1896/97.

Wo stehen die beiden Häuser??

Der Text wurde damals nur auf der Bildseite geschrieben. „ Viele Grüße senden Deine Freundinnen Lina Drenkmann und Anna Beckmann“.

Senkrecht = Das …. von hier.

 

Die Karte ist eine so genannte „Gruss aus“ Karte, eine Lithographie, die Druckart geht auf den Steindruck von Alois Senefelder zurück. Die Vertreter von Verlagen machten in den kleinen Orten Zeichnungen oder Aufnahmen und bearbeiteten sie in zwei- oder mehrfarbiger Ausführung.

Die Auflage war mit Sicherheit nicht sehr groß

Die Postkarte war an Fräulein Pauline Thielecke in Hörsingen/ Erxleben Kreis Neuhaldensleben gerichtet.

Die zuständige Postagentur für Klinze war Seggerde, beim Landbriefträger aufgegeben 29.11. (18)91, siehe Poststempel, in Hörsingen am 30. November.

 

 

Ein Faltbrief nach Klinze

Der Brief wurde aufgegeben in OEBISFELDE am

27.1 -7-8 N (achmittag)

(die Stecktype mit der Jahreszahl im Poststempel wurde nicht gesteckt oder war noch nicht geliefert.) und wurde mit der ersten Postkutsche nach WEFERLINGEN am 28.1. (18)75 8-9 Vormittags (Eingangsstempel von WEFERLINGEN befördert und am selben Tag durch den Landbriefträger zu Fuß nach KLINZE gebracht und zugestellt.

Herr Friedrich Roland in Londivion (neues Mitglied, Arbeiter) bei Herr Zerpe in Klinze, man kann es auch deuten ein neuer Bewohner in Klinze.

 

 

Unterwegs im "Klinzer-Alpenländle"

Oh, wen haben wir denn da entdeckt?

Anja Reinke, eine engagierte Frau aus Haldensleben stellt sich zur Landrats-Wahl.

Am Sonntag haben wir Sie mit ihrer Familie im  Klinzer Alpenländle gesehen. Als Einzelkandidatin hat man es nicht leicht verriet sie uns. Es bereitet aber auch viel Freude, selbst die Flyer in die Briefkästen der Bürgerinnen und Bürger zu stecken. Kommt man doch so auch ins Gespräch mit den Wählern und hat somit eine gute Gelegenheit auf die gestellten Fragen einzugehen.

Spontan luden wir sie und ihre Begleiter zu einem Käffchen ein und erfuhren dabei, wie es dazu kam, dass sie sich zur Wahl als Landrätin stellt. Ein tolles neun Punkte Programm hat sie aufgestellt und bietet somit eine echte Alternative zu den weiteren Kandidaten, hinter denen etablierte Parteien stehen. Es war ein schöner und erkenntnisreicher Nachmittag. Wer mehr über Anja Reinke, ihre Kandidatur und ihrem 9-Punkte-Programm wissen möchte, kann dies auf  www.anjareinke.de  erfahren.

 

 

 

 

Wenn es ein Blitzer wäre, könnten wir sagen:

 

" Hihi, Spieß umgedreht",

 

ist aber nur eine Mautsäule.

 

Was aber fetzt, ist dass die Meisten denken,

 

dass es ein "Blitzer" sei und schwups,

 

wird vernünftig gefahren.

 

 

Ob das mal nicht zu früh ist? "Ringo", der Storch aus Everingen hat bereits sein Quartier bezogen. Wollen wir hoffen, dass er den Frühling im Gepäck hat.

 

 

Schöne Grüße....

Einen schönen Sonntags-Gruß aus den Klinzer Alpen wünschen die K.A.K`s. Der Winter kämpft noch wie ein Bär, aber lange wird es wohl nicht mehr dauern, dann muss er sich geschlagen geben.

 

 

Vielleicht hilft es... ?

Frühblüher Krokus - Der Winterschreck

Wenn der Krokus keck und strahlend

mit den ersten Blüten prahlend

mutig aus der Erde steigt

und stolz seine Farben zeigt

trotz Frost und Schnee und Eis,

dann wird`s dem Winter hier zu heiß.

Und wenn auch nur recht verdrießlich

gibt er geschlagen auf doch schließlich.

Denn bunte Blüten, das ist ihm bekannt

verkünden, der Frühling zieht jetzt ins Land.

Der Winter würde das gern vermeiden,

aber Blumen kann er gar nicht leiden.

So gibt er endlich gänzlich auf

und der Frühling übernimmt den Jahreslauf.   

          

Copyright © 2008 Medienwerkstatt Mühlacker Verlagsgesellschaft mbH (MF)

http://www.medienwerkstatt-online.de/lws_wissen/vorlagen/showcard.php?id=16349
Quelle Wappen: Wikipedia
Quelle Wappen: Wikipedia

Ansichtskarten aus den umliegenden Orten um Klinze.

 

Heute möchten wir die kleine Reihe, mit alten Postkarten aus der Umgebung um Klinze fortsetzen. Die Idee dazu hatte ein "Alter Klinzer", auch unter dem Pseudonym KlausKlinze bekannt. Er stellte uns für den Klinzer Alpen Kurier die Bilder und Hintergrundinformationen zur Verfügung. Vielen Dank dafür!

Walbeck, Reg.-Bez. Magdeburg, OPD Magdeburg, Kr. Gardeleben, an der Aller, 44 km ö. von Braunschweig, in einem Thale am Fuße des Domberges, in hügeliger Gegend mit vorwiegend milden Lehmboden, 987 ha Feldmark mit durchschn. Reinertrag von 13 M auf 1 ha, darunter 597 ha Acker,212 ha Wiesen und Weiden u. 166 ha Wald: im Untergrunde des Bodens lagern Lehm, Sand, Thon, Steingeröll, Kalk u. Sandstein u. ein Geschiebe von Schieferkohle.

Mehrere Sandsteinbrüche, Kalkbrennereien, Töpfereien u. Ziegeleien.

Die 1231 evang. Einwohner treiben vorzugsweise Ackerbau,. Mehrere Brauereien. Auf dem Domberge befinden sich Überreste einer alten Stiftskirche.

Aus „Topographisch – Statistisches Handbuch“ Berlin 1878

Erinnerungsansichtskarte von der Tausend-Jahr- Feier im Jahr 1930

 

Jetzt ist die Ruine der Stiftskirche, im Volksmund der Walbecker Dom, eine Station an der „Straße der Romanik“.

 

Am Oberlauf der Aller gründete Graf Lothar II. von Walbeck um 942 ein Kolleggiatsstift des Benediktinerordens, als Sühne für seine Teilnahme an einer Verschwörung gegen den König und späteren Kaiser Otto I.

Vom Stift zeugt heute noch die imposante Ruine der Kirche.

 

Lothars Sarkophag, vielmehr die Reste davon, befinden sich in der Walbecker Dorfkirche.

 

Es gibt noch zwei „Walbecks“ Einmal Walbeck bei Hettstedt 882 Einwohner und Walbeck bei Geldern am Niederrhein 4 561 Einwohner. Jeweils eingemeindet.

Unser Walbeck hat noch 2 Wohnplätze, den Drachenberg und die Barriere Rehm und 690 Einwohner.

Typische Ansichtskarte hergestellt vor 1905, aus den Lith. Kunstverlag C. Garte Leipzig. Das Panorama des Ortes, in Vergrößerung erkennt man die „Walbecker Warte“ in Richtung Helmstedt und die Domruine, die neue Kirche und Robert Looses Gasthaus und Conditorei.

Der Text wurde auf der Bildseite geschrieben, herzliche Grüße von einer schönen Partie mit mehreren Unterschriften.

Wir danken KlausKlinze für diesen Bericht und freruen uns schon auf  die nächsten Ansichtskarten aus der näheren Umgebung.

 

 

Rund ums Osterei

Am Donnerstag, den 1. März um 17 Uhr stehen dekorative Eier unterschiedlichster Art im Mittelpunkt des Kreativthemas in der Stadt – und Kreisbibliothek Haldensleben. Im theoretischen Teil der Veranstaltung erhalten Sie Anregungen zum Gestalten von Osterdekorationen aus Eiern, im praktischen Teil wird gezeigt, wie Eier in Mosaikeier verwandelt werden können.

Wer Lust hat, selbst Mosaikeier zu basteln, bringt bitte ausgepustete Eier oder Plastikeier und Eierschalen mit.

 

Anmeldung und Information in der Stadt- und Kreisbibliothek: Tel. 03904 49530

 

 

 Ein Sonnenbade kann nicht schade, auch wenn es etwas kühle ist,

hauptsache Du bei-e bist.... :-)

Einen schönen Wochenstart wünschen die K.A.K`s

 

 

 

 

Der Dorfteich ist zugefroren.

 

Ich habe rote Ohren.

 

Ach, jetzt komm auch ich dahinter,

 

es ist ja Winter.

 

 

 

 

 

 

 

Ist das schon die Maikühle ?

Wie war das mit dem Klimawandel???

Es scheint als wär eine Eiszeit ausgebrochen.

Eiseskälte kriecht unter die Jacke,

manch Einer findet das ka...ramelisierend.

Zieht Euch warm an,

denn es soll noch eine ganze Weile so bleiben.

Vielleicht gibt es auch ein wenig Schnee zum Rodeln.....

Macht das Beste draus und wer mag verkriecht sich im Haus.

Passt schön auf, sonst ist der Ofen aus.....

 

 

Der Wind, der Wind, das himmlische Kind......

 Am 22.02.2018 wird es bei der Sitzung des Bau- und Vergabeausschusses im Burgverbinder in Oebisfelde eine Information des Bauamtes bezüglich der Erweiterung des Windparks Siestedt gegeben.

Der Projektentwickler naturwind plant, gemeinsam mit seinem Kooperationspartner WindStrom Erneuerbare

Energien GmbH & Co.KG, den vorhandenen Windpark Siestedt zu erweitern.

Die Einheitsgemeinde Stadt Oebisfelde-Weferlingen soll vom Betrieb neuer Windenergieanlagen profitieren,

sodass eine regionale Wertschöpfung erzielt wird. Denkbar wären, so naturwind,  Renaturierungsmaßnahmen an Teichanlagen, Unterstützung des örtlichen Sportvereins MTV Weferlingen durch Geldsummen oder Hilfe bei Maßnahmen,

Erhöhung der schon getätigten Zuwendungen an die SG Klinze/Ribbensdorf, sowie Begleitung von eventuell geplanten Projekten der Grundschule. Das hört sich ja gut an.

 

Wer sich für dieses Thema interessiert, kann gern dem öffentlichen Teil der Sitzung beiwohnen. Beginn ist am 22.Februar 19:00 Uhr im Burgverbinder Oebisfelde.

 

 

Von Dachsen mit vier und zwei Beinen.

 Ich habe einen Dachs gesehen.... ach ist das scheen. Er trieb sich unweit von Eickendorf herum und war mit flinken Füßen unterwegs. Habt Ihr gewusst das es früher auch noch eine andere Gattung des Dachses gab? Eine mit zwei Beinen? Ich habe sie noch kennen gelernt. Damals bei der Armee, zu DDR Zeiten. Da wurde der "Neuankömmling" Dachs genannt. Es gab auch noch andere Bezeichnungen, z.B. Spritzer, Sprilli, Neuer, Hüpfer, oder Frischling. Zu seinen Aufgaben gehörten unter Anderen auch den Vize und EK bedingungslos zu gehorchen und alle schweren und schmutzigen Arbeiten für diese zu übernehmen.

Dachs war man für ein halbes Jahr, dann kamen ja die neuen "Spritzer" und selbst war man dann ein Vize......